Psychotherapie in Zeiten von CORONA?

In der Praxis und per Video-Telefonie?

  • In Zeiten der Corona-Krise bin ich für Sie da: Psychotherapeutische Soforthilfe erhalten Sie in meiner Praxis oder per Video-Telefonie (speziell Menschen mit COVID-19-Risiko nützen derzeit diese Form der Psychotherapie-Behandlung)
  • Krankenkassen-Bezuschussung ist möglich.
  • Fragen Sie HIER nach einem Termin an.

 

Und wie geht's IHNEN mittlerweile?

... angspannt, haltlos, überfordert, verärgert, gestresst, wütend, bedrückt, verängstigt, panisch, ...

Die Corona-Maßnahmen haben eine Spur in Ihnen hinterlassen?
Die Corona-Maßnahmen haben alte Geschichten, Erinnerungen und Verletzungen wieder zum Vorschein gebracht? 
Ihre Wut kocht hoch?
Angstvolle Träume halten Sie vom erholsamen Schlaf ab?
Ständig haben Sie Ärger mit Partner*in, Familie oder Kolleg*innen? 

Ihre Anliegen, Fragen, Sorgen und Ängste bekommen meine Aufmerksamkeit! Ihre Gedanken und Gefühle dürfen in der Therapiestunde ausgesprochen werden.
Die Ablehnung und Verurteilung eigener, unangenehmer Gefühle führt nämlich zu zusätzlichem Stress. Wer sich konstant dafür verurteilt, traurig, verzweifelt oder grantig zu sein, setzt diesen ohnehin schon anstrengenden Emotionen noch eins drauf! Sie sind dann nicht nur verzweifelt, sondern stehen auch noch unter dem Erfolgsdruck, dieses Gefühl abwehren zu müssen. Dieses verkrampfte und strenge Ändern-wollen der eigenen Gefühlswelt - jener emotionalen Ausstattung, die Sie einzigartig macht - führt zu zusätzlichem Stress und innerer Anspannung. Oft finden diese belastenden Gefühle auch Ausdruck in körperlichen Schmerzen und Symptomen.

Psychotherapie setzt genau hier an. Psychotherapie eröffnet Ihnen einen Raum, in dem ALLE Ihre Gefühle Platz finden - die angenehmen genauso wie die unangenehmen. Denn in jenem Moment, da Sie Ihre unangenehmen Gefühle akzeptieren, integrieren, ihnen Raum geben, wird es leichter! Sie lernen sich anzunehmen, wie Sie eben (auch) sind.

Zur Vereinbarung eines Erstgesprächs nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.
Erstgespräche und Psychotherapien dürfen während der CORONA-Maßnahmen auch online durchgeführt werden. Weitere Information finden Sie HIER

 

5 Anregungen zu Ihrer psychischen Gesundheit

  1. NAHRUNG FÜR DEN GEIST: Sorgen Sie für eine Tagesstruktur. Das könnte unter home-office-Bedingungen zum Beispiel heißen: die Zeit, die Sie sonst mit dem Weg zur Arbeit verbringen, nützen Sie nun für ein Frühstück in Ruhe. Anschließend setzen Sie sich zur gewohnten Zeit an den Schreibtisch. Legen Sie einen „Arbeitsplatz“ in Ihren Räumen fest, den Sie auch zu den gewohnten Pausenzeiten verlassen. Halten Sie Kontakt zu Kolleg*innen und versuchen Sie ihnen über Telefon oder Videotelefonie zu begegnen. Beschränken Sie Zeit und Häufigkeit, mit der Sie sich zum aktuellen Stand der Corona-Maßnahmen informieren und achten Sie auf vertrauenswürdige Quellen. Indem Sie sich Zeit und Häufigkeit einteilen, bestimmen Sie mit, was Sie emotional und geistig beschäftigt oder auch belastet.

  2. NAHRUNG FÜR DEN KÖRPER: Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Ruhezeit. Angst ist vor allem eine körperliche Reaktion. Durch Atmen und Bewegung sind Sie in der Lage, sich zu regulieren. Behalten Sie Ihre wöchentlichen Sportzeiten bei und weichen Sie ggf. auf Indoor-Aktivitäten aus. Tun Sie die Dinge, die Sie wirklich beitragen können: Hände waschen, Abstand einhalten, Maske tragen bei Betreten von Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln. 
    Essen Sie gesund und trinken Sie ausreichend. Für unsere psychische Stabilität ist die Ernährung eine wichtige Grundlage. Bei hohem seelischen Stress braucht unser Körper mehr Flüssigkeit und regelmäßige Mahlzeiten. Das Einhalten von Essenszeiten erleichtert außerdem die Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur.

  3. NAHRUNG FÜR DIE SEELE: Anerkennen Sie alle Ihre Gefühle. Es ist ganz normal, in dieser außergewöhnlichen Zeit Ängste, Sorgen, Wut, Anspannung und Hilflosigkeit zu empfinden. Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und drücken Sie sie aus in Gesprächen mit vertrauten Menschen, in Tagebuchaufzeichnungen, mithilfe anderer kreativer Medien oder bei Ihren Therapeut*innen.
    Neue Lebenssituationen aktivieren unser Bindungssystem: wir suchen die Nähe vertrauter Personen, bei denen wir Geborgenheit erleben können. Wenn nun, so wie wir es erlebt haben, soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, liegt hier eine sehr große Herausforderung, uns um uns selbst zu kümmern. Übrigens: Lächeln aktiviert Hirnareale, die für unser Wohlbefinden sorgen und Lächeln vermittelt ein Gefühl von Solidarität. Gemeinsames Spielen, Musikhören oder Filme anschauen wirkt sich auch lindernd und heilend auf unser Bindungssystem aus. Sich abzulenken ist erlaubt und wichtig!
    Denken Sie auch an Alleinstehende in Ihrem Umfeld – jetzt ist eine gute Zeit für regelmäßige Telefonate oder Nachbarschaftshilfe. Sich um andere kümmern zu können, kann eine gute Bewältigungsstrategie für eigene seelische Belastung sein.
    Ausgangsbeschränkung oder gar Quarantäne sind erschreckende Erfahrungen - nützen Sie den Austausch mit Freund/inn/en oder Gespräche und Begegnungen mit Psychotherapeut/inn/en.

  4. UMGANG MIT KINDERN: nehmen Sie sich Zeit, mit Ihren Kindern über die momentane Situation zu sprechen. Hören Sie Ihren Kindern zu – sie äußern auf ihre ganz eigene Art Ängste und Sorgen oder kreieren Ideen, wie ihnen geholfen sein könnte. Beantworten Sie die Fragen ihrer Kinder und erklären Sie verständlich die Fakten. Bedenken Sie dabei, dass Kinder die Aussage "du überträgst eine gefährliche Krankheit" nicht verstehen. Kinder meinen durch so einen Satz, gefährlich zu sein. Sie glauben die Gefahr für die geliebte Oma zu sein.

  5. HOLEN SIE SICH PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG: Psychotherapie, Selbsthilfegruppen, Krisentelefone – eine Unzahl von Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt auf, um die eigene seelische, geistige und körperliche Gesundheit zu schützen.
    Adressen zu Notfall-Kontakten finden Sie unter anderem HIER.